Königsland-Chroniken › Figuren
Königin Maela Arenfels
- Haus
- Arenfels, Arenstein – eingeheiratet in Arkenhain
- Gemahl
- König Edran
- Sohn
- Kronprinz Leomar
- Tier
- keine Bindung
- Verbleib
- Offen Verschwunden Ende 403; Spuren zur Küste
- Gerücht
- Gerücht Ein Schiff nach Zoren
Maela handelt nicht aus bloßer Bosheit. Sie ist überzeugt, dass ein doppelgebundener Prätendent, eine explosive Ehe und unbekannte Archive das Reich unmittelbar vor dem dreijährigen Winter zerreißen werden. Ihre Schuld liegt darin, dass sie jedes Mittel rechtfertigt, um einen befürchteten Krieg zu verhindern – und ihn dadurch auslöst.
Sie fordert die Verschiebung oder Auflösung der Verlobung, drängt auf die öffentliche Prüfung, setzt den Loyalitätsauftrag mit zurückgehaltener Verstärkung durch und versieht einzelne Befehlshaber vor Oxford mit weitergehenden Anweisungen als der König.
Das Verschwinden
Als die Nachricht von Edrans Tod die Hauptstadt erreicht, sind Maelas Gemächer verlassen und die wichtigsten persönlichen Dinge fort. Niemand kann glaubwürdig sagen, wann sie die Stadt verlassen hat. Damit bleibt offen, ob sie den Anschlag vorbereitet, nur rechtzeitig von der Niederlage erfahren oder einen längst geplanten Fluchtweg genutzt hat.
Späher aus den Biber- und Wisentlinien berichten unabhängig voneinander von einer Frau aus ihrem Gefolge auf dem Weg zur Küste. Dort verliert sich die Spur.
Das Gerücht über Zoren erhält Gewicht durch ihre Blutlinie: In ihr sollen unbekannte Verbindungen nach Östdorn und zu Haus Ostwehr bestehen, dem nachgesagt wird, über Generationen Flüchtlinge aus Zoren aufgenommen zu haben. Beweis ist das keiner – weder für ihre Flucht noch für ihre Schuld.